Bürger für Bürger: Verein gewinnt 207 Mitglieder im ersten Jahr


Der Verein Bürger für Bürger wird in diesem Monat ein Jahr alt. Das Ziel ist ein flächendeckendes Netz von Hilfeleistungen in der Verbandsgemeinde Daun. Der Vorsitzende Gerd Becker sieht diese Aufgabe schon heute als erfüllt an.


Daun. Dieser Erfolg hat alle überrascht: Die Gründer des Vereins Bürger für Bürger hatten sich vor einem Jahr das Ziel gesteckt, innerhalb von drei Jahren in der Verbandsgemeinde Daun flächendeckend ein Netz an Hilfeleistungen aufzubauen. Heute zählt der Verein 207 Mitglieder aus der gesamten Verbandsgemeinde: Einzelmitgliedschaften, Ehepaare, Lebensgemeinschaften, Firmen. Auch die Verbandsgemeinde Daun und 18 Ortsgemeinden sind Mitglied. Bis heute konnten 35 Ehrenamtliche für die Vorstandsarbeit und Hilfseinsätze gewonnen werden. Weitere 30 Mitlieder haben ihre Hilfe angeboten. In jedem der Orte der Verbandsgemeinde gibt es Unterstützer wie Seniorenbeauftragte oder Ortsbürgermeister. Bis Mitte des Jahres werden 150 Arbeitseinsätze für die Mitglieder abgewickelt sein.
"Damit haben wir unser Ziel nach nur einem Jahr erreicht", sagt der Vorsitzende Gerd Becker, der sich über viel positive Resonanz freut: "Nach dem Zukunftspreis Heimat 2012 im Wettbewerb der Volksbank RheinAhrEifel sind wir jetzt nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2013." Mit seiner Zielsetzung ist der Verein laut Becker "einmalig in der Region". red
Die Mitgliederversammlung ist am Freitag, 14. Juni, um 17.30 Uhr im Forum Daun. Ab 19 Uhr referiert der pensionierte Pfarrer Dr. Ulf Häbel aus Laubach-Freienseen (Mittelhessen) in einer öffentlichen Veranstaltung über gemeinschaftliche Initiativen an seinem Wohnort, über Visionen und deren Umsetzung.
www.buerger-daun.de