Erfolg bei bundesweiter Ausschreibung -
Bürger für Bürger e.V. hat mit Unterstützung der Verbandsgemeindeverwaltung Daun die erste große Hürde bei „Engagierte Stadt" genommen.

Erfolg in der ersten Runde: In den kommenden Monaten werden sich Bürger für Bürger e.V. in der Verbandsgemeinde Daun, engagierte Bürger soziale Einrichtungen und die Kommunen auf die Teilnahme an dem Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt" vorbereiten und dafür an einer gemeinsamen Strategie für eine aktive Bürgergesellschaft arbeiten.

2015 06 03 Vorstand BfB 02

Mitglieder des Vorstands von Bürger für Bürger e.V.

Bürger für Bürger e.V. hat sich um eine Aufnahme in das Programm beworben und unter 271 weiteren gemeinnützigen Organisationen aus ganz Deutschland in der ersten Runde voll überzeugt. 55 Bewerber hat die Jury von „Engagierte Stadt" ausgewählt. „Ich bin begeistert vom Ideenreichtum, der Themenvielfalt und der Qualität der eingereichten Konzepte", erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Die hohe Beteiligung zeigt, wie stark zivilgesellschaftliches Engagement in den deutschen Städten und Gemeinden verankert ist."

Bürger für Bürger e.V. will Rückgratorganisation für „Sorgende Gemeinschaften" werden
Wir möchten in unserer Verbandsgemeinde mit 48 Orten den Aufbau, die Entwicklung und die Etablierung von „Sorgenden Gemeinschaften" fördern. Hierzu soll aus dem bereits erfolgreich tätigen Verein Bürger für Bürger e.V. eine Rückgratorganisation gebildet werden. Bürger für Bürger und die Verbandsgemeinde Daun koordinieren das gemeinsame Wirken. Bis zu 50.000 Euro stehen dafür im Erfolgsfalle als Fördermittel bis Ende 2017 zur Verfügung – dazu fachliche Beratung und Netzwerktreffen im Kreis der engagierten Städte aus ganz Deutschland.

In der Verbandsgemeinde Daun spielt das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle. Wir wollen es auf die nächste Stufe heben und eine Engagementlandschaft mit allen Beteiligten schaffen", sagen der 1. Vorsitzende Gerd Becker von Bürger für Bürger e.V. und Bürgermeister Werner Klöckner.

„Engagierte Stadt" wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Körber-Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, dem Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt getragen. In drei Jahren fließen mehr als drei Millionen Euro in einen neuen Weg, bürgerschaftliches Engagement zu stärken.

Bis Ende Juli ist nun Zeit, das Konzept genauer auszuarbeiten. Dafür erhält Bürger für Bürger bis zu 2.000 Euro und die fachliche Unterstützung der Programmpartner. Danach legt sich die Jury auf bis zu 50 „Engagierte Städte" fest, die dann in die eigentliche Förderphase gehen, um ihr Vorhaben zu verwirklichen.